Der Rechte Wandteil beginnt wie der Mittlere aufhört: Löchrig und Steil - allerdings legt sich die Wand doch etwas zurück und es mischen sich immer mehr Sloper unter die Griffformen. Weiter nach rechts wird die Wand immer „flacher" und die Boulder immer technischer. Boulder an winzigen Leisten und Slopern runden die Palette des Lindentales ab. Auch hier schrieb Fred Nicole Bouldergeschichte. Seine Traverse „E la Nave va" war die erste 8C Traverse weltweit (mittlerweile mit 8B+ bewertet) - die Länge und die Homogenität der Traverse ist weltweit bis heute einzigartig.

Markus am Start von "Betty Blue" 7B. Fot: W. Antz

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1. Projekt? ???
SD an den markanten Querschlitzen am linken Ende des rechten Wandteils. Gerade hoch zum oberen Schlitz.
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2. Kellertraverse 6A+
Gute griffe, trotzdem pumpig.
SD wie 1. Traverse nach rechts und kurz hoch zu kleiner Leiste links der „Rampe".
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3. No Jump - but Crimp! 7B+
Erst Leisten, dann ein weiter Zug nach rechts - ein Reichweitenproblem.
SD an markanter, guter Leiste. Traverse nach links zur „Rampe". Kurz hoch und anschliessende Traverse nach rechts zu grossem Griff.
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4. Jump! 7C ***
Start und Ende wie 3. „Einfach" gerade hoch - ein gewaltiger Dynamo...

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5. Projekt? ???
Etwa 3m links vom „Bloc à Robi" gerade hoch. Projekt??
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6. Bloc à Robi 7A ***
Genial. Gute Übung für die „Auge - Hand - Koordination"... Fragt man die Leute, gehen die Bewertungsvorschläge von 6C bis 7B auseinander.
Start an zwei „Leisten". Über seichtes Zweifingerloch und weitere guten Löcher hoch zum letzten Loch rechts oben.
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6'. Block à Robi SD 7C+
SD an winzigen Leisten. Traverse nach rechts und Ausstieg über den „Bloc à Robi".
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7. Femme Fatale 6C ***
Tiefer SD an Leisten. Über die Leisten
und Sloper mehr oder weniger gerade hoch bis zum obersten Sloper.
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7'. Femme Fatale Totale 7B ***
Die Verlängerung von "Femme Fatale". Sehr lohnend.
Vom obersten Sloper von "Femme Fatale" nach links zu Zweifingerloch, dann gerade hoch zu zwei "Augen"-förmigen Löchern. Der Boulder endet mit beiden Händen in diesen Löchern.
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8. Betty Blue 7B ***
Ein sensationeller Boulder...und es gibt leichtere 7B`s! War vor dem
"Ausbuddeln" des tieferen Starttrittes noch etwas schwerer - oder sollte
man dieses Loch nicht doch wieder zuschütten...?
SD an Leiste mit
Links und Untergriffleiste mit Rechts. Über Leisten, dem markanten
kreisrundem Zweifingeloch und weiteren Sloperleisten zum obersten Loch
rechts oben.

Jano Böhlen im "Bloc à Robi" 7A+. Foto: W. Antz

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9. Elli 7C *** (R. Künzi)
Reto Künzi hat hier einen der "besten" Lindentalboulder erstbegangen. Die Crux ist schlussendlich, das Zweifingerloch vom „Bloc à Robi" zu treffen.
SD ca. 3 Meter rechts von „Bloc à Robi" an Leiste mit Links und Untergriff mit Rechts. Links hoch zu grossem Loch, Traverse nach links zu den „Kratzerleisten" und weiter wie gehabt.
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10. Elli - Traverse 8A *** (R. Künzi)
"Elli" die Göttin des Abbruches in der Odin Saga. Nach Griffabbruch deutlich schwerer geworden.
SD bei "Betty Blue". Traverse nach links und Ausstieg über „Bloc à Robi".
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11. Up and Down Traverse 7A
Siehe Topo 5.
Ich weiss mittlerweile von drei Boulderern, welche sich beim Überkreuzer vom erdten Zweifingerloch verletzt haben... also Vorsicht auf die Finger!
SD wie "Betty Blue". Vom Zweifingerloch nach rechts zu weiterem grossen Loch.
Weiter erst kurz ansteigen, dann wieder absteigen zu weiterem
Zweifingerloch und am Ende hoch zum Ausstiegsgriff von "Komet".
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12. E la Nave va 8B+ *** (F. Nicole)
Die Traverse, die das Lindental weltbekannt gemacht hat. Von Fred Nicole erstbegangene, war es die erste Traverse in diesem Schwierigkeitsgrad. Was die Länge der Traverse angeht, gibt es auf der Welt wohl wirklich nicht viel vergleichbares!
SD wie die "Elli - Traverse". Endlose Traverse nach rechts bis zum Ende an den grossen Löchern auf Topo 22 / 23.
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13. E la Nave va pio avanti 8C *** (HP. Bodmer)
Hanspeter Bodmer hat „ E la Nave va" noch um einige wacklige Balancezüge verlängert. Simon Wandeler hat die Traverse wiederholt, sich zu einer Bewertung aber nicht geäussert. Ist sie schwerer als das "Orginal" oder einfach nur länger?!? Alles in allem eine Traverse, welche ihresgleichen sucht!

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14. Sterntaler 6A
Startet am guten Loch. Gerade hoch zu den Lochleisten, dann nach rechts bis zum grossen Abschlussgriff.
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15. Komet 6B ***
Sehr schöner „Warm up".
SD an Schlitz mit Links und „Daumenzange" mit rechts. Gerade hoch zum Abschlussgriff von 16.
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16. Halbmond 6B ***
SD am grossen Querschlitz. An den grossen Löchern nach links, dann bei einem Untergriff gerade hoch und weiter nach rechts zum Band.
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17. Vollmond 6C
SD wie 16. Leicht links haltend über seichte Leisten und Löcher direkt hoch zum Band.
Hier haben sich auch schön mehrere gute Boulderer aufs Kreuz gelegt. Die
Leiste erscheint im ersten Moment gar nicht schlecht...bis man am Boden
liegt!
SD wie 16. Rechts hoch zu extrem glitschigen
Zweifingerloch, überkreuzer zu Leiste und nach rechts rüber zu den
beiden dicht beieinander liegenden Löchern.

Markus Neher beim warm - up im "Vollmond" 6C Foto: W. Antz

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19. Kometenschweif 7A ***
SD wie 16. Traverse nach links und über "Komet" aussteigen.

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20. Rutschgefahr 6B ***
Schöner Boulder an leider etwas glitschigen Leisten. Manch einer ist hier bei feuchter Witterung schon abgetaucht...
Start an den beiden dicht beieinander liegenden Löchern. Über die positiv aus der Wand herausschauenden Leisten hoch, dann kurze Traverse nach rechts zu einem Sloperloch.
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21. Flutschgefahr 7B
Im Prinzip genauso glitschig wie 20 - mit einigen fiesen Überkreuzzügen aber deutlich schwerer!
Die Griffe scheinen vor Ewigkeiten gechippt worden zu sein - kein gutes Vorbild.
Start wie 20. Auf selber Höhe nach rechts traversieren bis zum grossen Querschlitz.
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22. Intermezzo 6C
Start am grossen Querschlitz. Kurz hoch und etwas nach links zum Sloperloch.

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23. Kleine Wabentraverse 6B
Start am grossen Querschlitz. An den interessanten Strukturen nach rechts und etwas hoch zu grossen Querschlitz.
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24. Grosse Wabentraverse 6B+
Start und Anfang wie 23. Noch etwa eineinhalb Meter weiter traversieren und dann hoch zu grossen Querschlitz.

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25. Lange Bändertraverse 6C
Start am linken Ende der grossen Querschlitze. Lange Traverse nach rechts über die oft feuchten Querschlitze, dann leicht ansteigen über grosse Sloperleisten und zum Schluss kleine Leisten bis hin zum grossen länglichen Loch vor dem kompakten Wandteil.
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26. Kurze Bändertraverse 6B ***
Spart sich die Traverse an den oft feuchten Schlitzen und startet am Beginn der grossen Sloperleisten. Dann weiter wie 25.

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27. Kratzertraverse 7C ***
Richtig schwerer Leistenboulder mit wenig Tritten.
Start am grossen länglichen Loch vor dem kompakten Wandteil. Kurz hoch, dann an winzigen Leisten nach rechts bis zu einem markanten grossen Loch.
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28. Sau 6C+ / 7A
Nett! SD am „Schweineschnauze - ähnlichem" Loch. Hoch zu weiterem Loch, nach links zu Leisten und kurz hoch zu Löchern. Endet, wenn man mit beiden Händen die beiden Löcher hat.
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29. Hallo mère Noèl 7A+ *** (B. Muheim)
Die Bewertung ist erst ein Vorschlag.
SD wie "Sau". Zwei Züge nach rechts, dann über Sloper, Seitleisten und einem Sprung gerade hoch zum Querband. Recht hoch.

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30. Fin la Nave Traverse 7A+ ***
Das Juwel des rechten Wandteiles.
Sitzstart am „Saurüssel" wie bei 28. Traverse nach rechts und über die feinen Sloperleisten gerade hoch zu grossen Loch.
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31. Fin la Nave 7A ***
Stehstart in Falllinie des grossen Loches/Band an recht grossem Griff. Über die Sloper und feinen Leisten gerade hoch zum linken Ende des Bandes. Am schönsten ist der Boulder, wenn man mit Sitzstart rechts unten am runden Loch (wie 32) startet und mit einem weitem Zug nach links zu den "Startgriffen" des Stehstarts zieht.
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32. Fin la Nave von rechts 7B ***
SD am grossen runden Loch. Gerade hoch zu den feinen Leisten von 31. und weiter gerade hoch zum Abschlussband. Der grosse "Startgriff" des Stehstarts wird als Griff nicht mitverwendet.
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32. Im Abseits 7A
SD an gutem Seitgriff. Mittels feinen Leisten und Slopern gerade hoch zu rechten Rand des grossen Loches.

Bea Perroud klettert "Fin la Nave" bei besten Bedingungen. Foto: M. Neher


Zwei Boulder im äusserst rechten Wandteil. Die Boulder wurden von unseren Kollegen aus Biel geputzt und begangen. Die Bewertungen sind noch Vorschläge!
Nach Regen muss der ein oder andere Griff geputzt werden.
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34. Bieler Giele 7A
Startet an horizontalem Schlitz. Über schmale, aber tiefe Einfingerlöcher und einem weiten Zug nach rechts oben zur "Sichel". Über "l' empreinte" aussteigen.
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35. L`empreinte du pouce 6A+
Startet in der Hocke an horizontalem Schlitz in Falllinie einer sichelförmigen Struktur.
Mit witzigem Aufrichter hoch zur "Sichel", dann über Löcher nach links und gerade hoch zum Abschlussloch.