
Der Wald zwischen Riedholz und Solothurn beherbergt die wohl grösste Anzahl von erratischen Boulderblöcken im Schweizer Mittelland. Die teils riesigen Blöcke liegen dort weit verteilt im Wald herum. Glücklicherweise wurden die vielen Blöcke nicht wie viele anderen ihrer „Genossen" von den Steinmetzen im Mittelalter für Baumaterial, Treppenstufen oder Kilometersteinen zerstört.
Gebouldert wird an den Blöcken schon seit über 20 Jahren (auch wenn damals das Wort Bouldern noch niemand kannte...). Die Systematische „Erschliessung" der etlichen tollen Linien haben wir Martin Brunner, Jonas Bichsel, Roger Spielmann und dem kleinen Bouldergrüppchen rund um Jano Böhlen zu verdanken. Er ist es auch, der einen guten Kontakt zum Revierförster pflegt und so dazu beigetragen hat, dass sich das Bouldern in Feldbrunnen ohne Probleme etabliert hat.
Anfahrt Bahn:
Mit der Bahn bis HB Solothurn. Von dort verkehrt ein Bus bis nach St. Niklaus.
Hier direkt zum Online - Fahrplan der SBB.
Anfahrt Auto:
Von der A5, Ausfahrt Solothurn - Ost nach
Solothurn. Am Bahnhof rechts abbiegen und über die neue Aarebrücke. Am
nachfolgenden Kreisverkehr weiter geradeaus Richtung Langendorf /
Weissenstein. Nach ca. 200m kommt eine markante Linkskurve - hier
rechts Richtung St. Niklaus / Riedholz abbiegen Dieser Strasse folgend
zu den verschiedenen Parkmöglichkeiten.
Lage:
Schweizer Landeskarte 1:25000: Blatt 1107 Balsthal
Koordinaten: Traversenblock 607 620 / 230 400
Hardcore Block 608 200 / 230 610
Davidblock 608 900 / 230 920
Matterhörnli 608 340 / 230 880
Elefant 608 510 / 230 970
Zustieg:
Siehe Übersichtsplan. Von den verschiedenen Parkmöglichkeiten in jeweils 5 - 10 Minuten zu den Blöcken.
Klima:
Die Blöcke liegen in einem lichten Buchenwald, sofern es trocken ist, kann das ganze Jahr gebouldert werden. Im Herbst sind die Blöcke oft lange nass.
Charakter der Kletterei:
Teils sehr technische Boulder an Leisten, Sloper, Platten und Kanten. Es ist fast vom allem etwas vorhanden.
Bodenbereich / Kinder:
Meist ebenen Waldboden mit gutem Absprunggelände.
Das Gebiet ist sehr Kinderfreundlich und die Zustiege grösstenteils Kinderwagentauglich.
Besonderes:
Am Jägerblock / „Sofa" ist eine Wildfütterungsstelle. Hier bitte eine Stunde vor Einbruch der Dunkelheit nicht mehr bouldern und das Gebiet verlassen.
Bitte auch nach dem Bouldern putzen!
Die Wanderer haben dann weniger Grund zum meckern und nach Regen sind die Griffe wieder sauber. Danke!
Tipp:
Nach dem Bouldern empfiehlt sich ein Besuch im Restaurant „Pintli" gegenüber der Kirche St. Niklaus.
Für manche Boulder empfiehlt sich ein langärmliges T - Shirt.
