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Franz Widmer im Überhang des "Weisser Hai" 6C+ Foto: W. Antz
Der Sektor „Black & White“ liegt etwas oberhalb der südwestlichen Ecke der Engstligenalp. Die grössten weissen Blöcke sind schon von der Seilbahnstation aus erkennbar. Interessant und fast schon kurios ist die Tatsache, dass auf einer herrlichen Blumenwiese helle Kalkblöcke und dunkle Blöcke aus einer Art Sandstein bunt durcheinander gemischt liegen. Entsprechend interessant sind auch die Bouldermögichkeiten. Schnell merkt man, dass die Boulder an den „dunklen“ Blöcken oft wesentlich schwerer sind, als der erste Eindruck vermittelt und dass die Boulder der „weissen“ Blöcke die fingerfreundlichere Alternative zu den oft extrem rauen Sandsteinblöcken darstellen.
Wer einen herrlichen Bouldertag in einer einzigartigen Landschaft erleben möchte…hier ist das Gebiet dazu!


Lage ("White Gold"):
Schweizer Landeskarte 1:25000: Blatt 1267 Gemmi
Koordinaten: 608 080 / 142 250
Zustieg:
Siehe Skizze.
Von der Seilbahn dem Fahrweg folgen. Nach der zweiten Brücke geradeaus dem Rollstuhlgängigen Rundwanderweg im gegenuhrzeigersinn folgen. Diesem nach bis zur südwestlichsten Ecke. Rechts am „Gruebistein“ vorbei und links des Baches leicht ansteigen zur herrlichen Wiese mit den Blöcken. Von der Seilbahn ca. 30 Minuten bis zu den ersten Blöcken.
Klima:
Die Blöcke liegen auf der freien Wiese und bekommen viel Sonne.
Charakter der Kletterei:
Grundsätzlich ist von allem etwas geboten. Die Boulder der dunklen Blöcke bestehen aus einer Art Sandstein und weisen oft extrem „zerfressenen“ Fels auf. Die weissen Blöcke bieten oft plattige Boulder im Kalk.
Bodenbereich / Kinder:
Das Absprunggelände bietet von allem etwas. Von der ebenen Wiese bis zum schrägen Blockgelände ist alles vorhanden. Die meisten Boulder sind aber gut machbar. Wer am „Black Beauty“ bouldern möchte, sollte unbedingt mehrere Matten und einen Spotter dabei haben.
Schon allein wegen dem Zustieg sollten die Kinder etwas grösser sein…, ansonsten gibt es herrliche Wiesenplätze an den Blöcken.


(Grün Nr. 2)
SD an der stumpfen Kante. Links zu Leiste, dann direkt in die Platte aussteigen.

(Grün Nr. 1)
SD an grossen markanten Griff. Rechts haltend die Kante hoch.
SD an Leisten. Gerade hoch.

(Blau Nr. 1)
SD an kleinen Leisten. Ein schwerer Zug , dann recht leicht gerade hoch.
(Rot Nr. 1)
SD an kleiner Leiste mit Links und der rechten Kante mit Rechts. Gerade hoch.

(Grün Nr. 3)
SD mit guter Leiste für Links. Über die Dachlippe gerade hoch.
(Blau Nr. 3)
Sehr schöne Wand mit Leisten.
Die goldene Wand mittels Leisten gerade hoch.
(Rot Nr. 3)
Scharfkantige Griffe an einer Kante mit toller Optik.
SD an der stumpfen Kante. Gerade hoch, dann leicht links haltend aussteigen.

Hohe Wand mit schlechtem Absprunggelände: Spotter!
Stehstart an grossen Auflegern. Gerade hoch.
Es kann auch mit Sitzstart an einem grossen Seitgriff gestartet werden: 6C+
(Rot Nr. 2)
Start an Auflegern. Über weitere Aufleger gerade hoch. Auch hier schadet ein Spotter nicht.
Es kann auch mit SD gestartet werden: 6A+
(Blau Nr. 2)
Stehstart an Leisten. Rechts haltend auf den Block hoch.

(Rot Nr. 5)
SD links aussen mit beiden Händen an grosser Leiste. Tiefe Traverse nach rechts und rechts der guten Startgriffe von 2. rechts haltend in die Platte aussteigen.
(Blau Nr. 4)
Stehstart an guten Griffen. Mit "Mantle" gerade hoch.

(Rot Nr. 4)
SD an kleiner Verschneidung. Gerade hoch.

(Blau Nr. 5)
Sehr schöne Kante. Relativ hoch.
Stehstart bei Loch an der Kante. Der geschwungenen Kante folgen.

(Grün Nr. 4)
Stehstart rechts der Kante und den leichtesten Weg gerade hoch.
(Rot Nr. 6)
SD an zwei Seitgriffen bei kleiner vorspringender Ecke.
(Blau Nr. 6)
SD bei einer grösseren dreieckigen Strucktur. Gerade hoch.
(Grün Nr. 5)
SD an grossen Aufleger. Immer links haltend hoch.

(Rot Nr. 7)
Schöner Boulder runden Griffen - Ja, auch die gibt es hier!
SD auf Stein sitzend mit beiden Händen an grosser "Nase". Erst die scharfe Kante nach rechts, dann die Sloperkante nach links hoch.

(Grün Nr. 6)
SD an Auflegern. Über Rissspur gerade hoch.

SD mit linker Hand an der Kante. Gerade hoch.

(Grün Nr. 7)
SD inm Verschneidungswinkel. gerade hoch.
(Blau Nr. 7)
Schwieriger Sitzstart.
SD mit linker Hand an der Kante. Leicht rechts haltend hoch.

(Rot Nr. 8)
Sehr interessanter "Mantle".
Start in der Hocke mit beiden Händen an den grossen Griffen. Ein Zug zu Sloper in der Platte, dann mit "Mantle" aussteigen (die Griffe links und rechts der Platte werden nicht verwendet).

(Rot Nr. 9)
SD an der stumpfen Kante. Über Leisten und Sloper gerade hoch.
Für Kleine etwas schwerer.

(Grün Nr. 9)
Sehr spielerisch, aber nett.
SD mit beiden Händen an der Kante. Mit lustigem Mantle gerade hoch.
Auch eine Spielerei, wird aus platzgründen am besten ohne Matte gemacht.
SD rechts unten an der Blockecke bei grosser Leiste. Der Kante entlang nach links und über die "Rolle" aussteigen.

(Grün Nr. 8)
Die Platte gerade hoch.

(Blau Nr. 8)
Sehr schöne Wand.
SD an zwei markanten Seitgriffen. Gerade hoch.
SD wie 4. An spitzen Griffen nach rechts und über den runden Bauch aussteigen.
SD an der oberen Kante. Linkshaltend hoch.

(Grün Nr. 10)
Knapp rechts der Kante gerade hoch und mit Mantle aussteigen.
(Schwarz Nr. 3)
SD rechts unten. Immer den untersten Slopern nach links folgen und über 1. aussteigen.
Der riesige markante Kalkblock welcher schon von der Seilbahnstation aus sichtbar ist. Teils sehr interessante Boulder mit lustigen Mantleausstiegen.


(Blau Nr. 9)
SD kapp neben dem oft feuchten Riss. Ohne Rissbenutzung gerade hoch und oben in die Platte aussteigen.


Franz Widmer in "White Gold" Foto: W. Antz

SD am linken Ende des Absatzes. Gerade hoch.
(Grün Nr. 11)
SD am rechten Ende des Absatzes. Gerade hoch.
(Rot Nr. 11)
SD mittig in der Stirnseite des Blockes. Ohne die linke Kante gerade hoch.

Kurzer Plattenboulder.

(Blau Nr. 10)
SD an der Kante unterhalb der Kantenstufe. Der Kante nachrechts folgen und dann in die Platte mantlen.


(Grün Nr. 12)
Start an grossen Leisten, den leichtesten Weg gerade hoch.

Der oberste Block des Gebietes. Die Boulder sind alle deutlich schwerer als sie auf den ersten Blick aussehen und alle sehr lohnend.

Etwas versteckter Block mit einigen sehr schönen Bouldern. Der Fels ist sehr interessant strukturiert.

Kleiner Block oberhalb des riesigen Kalkblockes mit einigen recht netten Bouldern.



(Grün Nr. 14)
Stehstart am Band.
(Grün Nr. 15)
Stehstart am Band.
SD an Leiste. Gerade hoch.

Stehstart an der strukturierten Kante. Diese gerade hoch.

Wenn es mal genügend Matten gibt...
(Schwarz Nr. 6)
Stehstart an der Kante. Dieser folgen.
Endet an mit roten Flechten bewachsenen "Horn".
Start knapp rechts von "Too big...". Über Seitgriffe in der Wand hoch, dann nach links zum "Horn".
Grosser dunkler Block am unteren Ende des Sektors. Der Block bietet eine Fülle von tollen Bouldern. Von der Platte bis hin zum Dachboulder ist an einem Block alles vorhanden. Leider ist das Absprunggelände etwas steinig. Gute Matten und Spotter sind unbedingt notwendig

(Grün Nr. 18)
Start im Stehen so weit rechts wie möglich. Gerade die Platte hoch.

Stehstart bei der diagonalen Struktur. Der Struktur folgen und über "Sherpa.." aussteigen.
Wird nicht schwer, ist nur noch nicht gemacht.




Tolle und sehr lange Traverse. Am besten einige Matten und/oder Spotter mitbringen.
Start mit beiden Händen am riesigen Griff direkt an der Kante. Die logische Linie nach rechts folgen und ganz rechts oben aussteigen.

(Grün Nr. 17)
Stehstart an grossen Griffen. Gerade hoch.