
Die Engstligenalp kennen die meisten nur vom Skilaufen im Winter oder als Wanderparadies. Dass die Engstligenalp ein grosses Bouldergebiet ist, wissen bisher die wenigsten.
Das Gebiet wurde im Sommer 2008 vom Wolfgang Antz entdeckt und im Alleingang erschlossen. Die meisten Sektoren bieten eher moderate Boulder, wobei einige wirkliche „Knacknüsse“ auch dabei sind.
Wer seine Hornhaut an den Fingerkuppen „chüdere“ will kann einen richtigen Bouldermarathon machen und in den verschiedenen Sektoren etliche Boulder im Bereich 6A bis 6C aneinanderhängen.
Die oberen Sektoren „Dossenseeli“ oder „Black & White“ gehören landschaftlich zu den schönsten Gebieten überhaupt. Kurios ist der Sektor „Black & White“, wo helle Kalkblöcke und dunkle Blöcke aus einer Art Sandstein durcheinander liegen. Der „Haken“ oder - besser - das Schöne an den Gebieten ist, dass man sich diese „Juwelen“ mit bis zu einer Stunde Zustieg „verdienen“ muss. Einsamkeit hat eben ihren Preis…
Die unteren Sektoren auf der Engstligenalp zeichnen sich vor allem durch ihren bequemen Zustieg und durch ihre Kinderfreundlichkeit aus. Die Blöcke der „Lägersteine“, der „Sektor Grübi“ oder der „Blauen Piste“ liegen auf einer ebenen Blumenwiese durchzogen von keinen Bächen…ein Kinderparadies!
Die Engstligenalp ist das ideale Sommerbouldergebiet. Sinn macht das Bouldern sowieso nur während des Sommerbetriebes der Seilbahn – und dies ist auch die Ideale Jahreszeit.
Die Seilbahn läuft normalerweise zwischen Anfang Juni und Mitte September.
Infos zum Bahnbetrieb und Webcam auf www.adelboden.ch

Anfahrt ÖV:
Mit der Bahn bis Frutigen. Dort mit perfektem Busanschluss nach Adelboden und zur Bushaltestelle „Unter dem Birg“ an der Talstation der Seilbahn zur Engstligenalp. Der Busbetrieb ist mit dem Seilbahnbetrieb abgestimmt.
Hier direkt zum Online - Fahrplan der SBB.
Anfahrt Auto:
Auf der Autobahn Bern – Interlaken bis nach
Spiez. Hier Richtung Kandersteg abbiegen bis nach Frutigen fahren, dort
wiederum nach Adelboden abbiegen. Kurz nach dem Ortseingang von
Adelboden links abbiegen zur Talstation der Seilbahn Engstligenalp.
Übernachtung:
Günstige und gute Übernachtungsmöglichkeiten gibt es im Berggasthaus Bärtschi. Infos unter www.berghausbaertschi.ch
Besonderes:
Die oberen Sektoren sind ein Blumenparadies. Bitte schont die Flora so gut als möglich und benutzt weitestgehend die offiziellen Wege.
Tipp:
Für die Sektoren mit längerem Zustieg braucht man ein Crashpad mit einem guten Tragesystem.
Wer von der letzten Bahn ins Tal unabhängig sein möchte kann von der Engstligenalp in ca. 45 Minuten zur Talstation hinunterlaufen.
Den Wetterbericht beachten und bei aufziehenden Gewittern frühzeitig den Rückweg antreten!
Hilfe / Feedback / Ergänzungen:
Es gibt bisher erst wenige Begehungen der Boulder, so dass die Bewertungen Vorschläge sind. Ausserdem ist das Potential für weitere Boulder riesig. Bitte meldet neue Boulder und gebt Feedback mit Euren Ergänzungen/Korrekturen an den "Kontakt".
Danke!
